Buddhisten für Obama!

Nach der Nacht der Nächte (nein, es ist nicht der Opernball gemeint) gratuliert auch Red Buddha dem neugewählten Präsidenten der USA, Sen. Barack Obama, recht herzlich zu seinem überragenden Erfolg!
Wir wissen leider nicht, wie viele Buddhisten tatsächlich Obama gewählt haben, die Verteilung der Wählerstimmen scheint hauptsächlich nach ethnischen Gesichtspunkten erfolgt zu sein, wie dieser Blogger überzeugend analysiert. Danach tendierten Flüchtlinge aus ehemals kommunistischen Ländern (wie etwa Vietnam) eher zu McCain und seiner stramm antikommunistischen Haltung, währenddessen zum Buddhismus konvertierte gebürtige Amerikaner zu liberaleren Ansichten neigen.
Durchaus eindrucksvoll war jedenfalls das Engagement der Gruppe "Buddhists for Obama", wenn man sich deren Aktivitätsstatistik ansieht. 36.000 Blog Postings sind ganz anständig und vielleicht hat ja auch die Nechung-Puja am Wahltag mit der Anrufung von Mahakala und Yamantaka das ihre zum sensationellen Erfolg beigetragen, wer weiß?
Was aber jetzt viel wichtiger ist: Lasst uns ein paar gute Gedanken in Richtung USA schicken, in der Hoffnung, daß Obama die in ihn gesetzten Erwartungen auch erfüllen kann. Er ist sicher ein starker Kandidat, aber auch eine noch viel größere Projektionsfläche für die Wünsche und Sehnsüchte der Amerikaner nach acht Jahren George W. Bush. Wir wünschen ihm genug Kraft und Durchsetzungsvermögen, um Amerika wieder etwas liberaler, toleranter, gewaltloser, ökologischer und sozialer zu machen, zum Wohle aller fühlenden Wesen!
Labels: Buddhists for Obama, Bush, Elections, Obama
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