18. Mai 2009

"Buddhismus & Europa" am 26. Mai, Löwelstraße


Alle reden über Europa, wir auch! :-) Wir freuen uns daher, zu einem

Red Buddha Plenum "Special"
zum Thema
"Buddhismus & Europa"

am Dienstag, 26. Mai 2009
um 19 Uhr
im Sitzungssaal der Bundes-SPÖ (2. Stock!), I., Löwelstraße 18
(Bitte den geänderten Ort beachten!)

einladen zu dürfen.

Als Referenten konnten wir Gakuro Kurt Krammer, den Vertreter der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft in der "European Buddhist Union" gewinnen, der extra aus Salzburg anreisen wird. Er wird uns über die Arbeit der EBU und insbesondere auch ihre Tätigkeit im Rahmen von EU und Europarat berichten. Abschließend gibt's wie immer Fragen und Diskussion.

Im Anschluß an den "offiziellen" Teil freuen wir uns noch auf interessante Gespräche bei einem kleinen Buffet.

Die Veranstaltung ist wie immer öffentlich, bitte weitersagen!

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20. August 2008

Botschaft der ÖBR zum Tod von Fred Sinowatz

Nachfolgender Presseaussendung der ÖBR ist von Red Buddha nichts hinzuzufügen. Fred Sinowatz war ein großer Sozialdemokrat und Mensch und wird in unseren Gedanken immer weiterleben!



Große Anteilnahme bei den österreichischen Buddhistinnen und Buddhisten am Ableben von Dr. Fred Sinowatz

Unter seiner Amtsführung erfolgte 1983 die staatliche Anerkennung der buddhistischen Religion in Österreich

Gerhard Weißgrab, Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft zeigt sich vom Ableben des Altbundeskanzlers Dr. Fred Sinowatz tief betroffen.

"Für uns österreichische Buddhistinnen und Buddhisten bleibt mit dem Namen Dr. Fred Sinowatz immer die staatliche Anerkennung unserer Religionsgesellschaft verbunden, deren 25-Jahre-Jubiläum wir heuer feiern dürfen. Wir empfinden seinen Tod vor allem als den Verlust eines Menschen, dessen offene und tolerante Haltung in unserer Welt beispielgebend war. Sein Tod wird daher nicht nur bei seinen Angehörigen, sondern in der gesamten Gesellschaft eine große Lücke hinterlassen", sagt Weißgrab.

"Die kluge und ehrliche Art und Weise, in der er fast mit einer gewissen Demut im besten Sinne des Wortes seine hohen Ämter ausübte, machte ihn zu einem ganz besonderen Politiker, von denen es heute leider viel zu wenige gibt", betonte Weißgrab und er findet Worte des Trostes für die Hinterbliebenen aus der buddhistischen Philosophie: "Aus buddhistischer Sicht ist das ständige Werden und Vergehen ein fixes Zeichen unserer Existenz. In diesem Verständnis hat auch der Tod seinen unabdingbaren Platz. Er ist daher auch kein absolutes Ende, sondern nur der Übergang zu einem anderen Werden. Möge dieser Gedanke den Trauernden heilsam zur Seite stehen."

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09. März 2008

Rede von BM Dr. Claudia Schmied bei der Jubiläumsfeier der ÖBR

Nachfolgend die komplette Rede von Kultusministerin Dr. Claudia Schmied (SPÖ) anläßlich der Feier zum 25. Jahrestag der staatlichen Anerkennung des Buddhismus in Österreich vom 23. Februar 2008 im O-Ton:

Grußworte zur Feier anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der staatlichen Anerkennung

Sehr geehrter Herr Präsident,
werte Mitglieder der Buddhistischen Religionsgesellschaft,

zu ihrem Jubiläum "25 Jahre staatliche Anerkennung in Österreich" gratuliere ich Ihnen herzlich. In meiner Funktion als Kultusministerin danke ich Ihnen für die von ihnen geleistete Arbeit - im Inneren, vor allem aber nach Aussen!

Österreich hat ein wohl einmaliges Modell des Zusammenwirkens der Kirchen und Religionsgesellschaften mit dem Staat.

Es ist kein Modell der Trennung nach dem Motto "Jeder macht was er will" sondern mehr eine Art Symbiose. Ein Zusammenwirken, bei dem das Ganze mehr ist als die Summe der Teile. Dies erfordert von allen Seiten neben Verständnis vor allem gegenseitigen Respekt, Achtung und Wertschätzung.

Die Aufgabe der staatlichen Kultusverwaltung hat sich im Laufe der vergangenen Jahre und Jahrzehnte stark verändert, ebenso wie sich das gesamte wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Umfeld verändert hat.

Wer hätte vor Jahren und Jahrzehnten an einen Fall des Eisernen Vorhangs, eine Wiedervereinigung Deutschlands, oder an China als weltweite Wirtschaftsmacht geglaubt.

Stand am Anfang der staatlichen Kultusverwaltung Mitte des 19. Jahrhunderts, eher die Freiheit der Religionen und die Wahrung des Religionsfriedens im Mittelpunkt, so ist heute die Qualitätssicherung und Wertsicherung in Form der staatlichen Anerkennung der Kirchen und Religionsgesellschaften, wesentlich hinzugetreten.

Gerade für ihre Gemeinschaft ist dieser Aspekt von Bedeutung, wenn dies auch bei der Anerkennung durch meinen Vorgänger, den späteren Bundeskanzler Dr. Fred Sinowatz, noch nicht in dem Umfang abzusehen war, wie dies heute der Fall ist.

In einem Bereich, der den Menschen in seinem Wesenskern, in der Auseinandersetzung mit den Sinnfragen des Lebens, berührt, ist die Sicherung entsprechender Rahmenbedingungen in einer sich ändernden Welt wesentlich.

Der Ausgleich des Menschen in sich selbst und der Frieden für den einzelnen - dies ist (nicht nur im Sinne der abendländischen Aufklärung, sondern auch im buddhistischen Selbstverständnis!) niemals nur egoistischer Selbstzweck oder Ausdruck individualisierter Spiritualität, auch wenn heutzutage die Bildungs-Angebote der Selbstverwirklichung ebenso wie der Esoterik dies vermuten lassen.

Die "Formung des Geistes", muss immer auch als Basis für ein friedliches Zusammenleben ALLER Lebewesen bezeichnet werden.

So gesehen wird die geistige und spirituelle Weiterentwicklung jedes Einzelnen zur Grundlage der gesellschaftlichen Entwicklung "im Kleinen" - zu jenem Keim, aus dem erst eine Entwicklung "zum Wohle aller Lebewesen" entstehen kann.

Fortschrittliche Politik hat nicht nur die Gestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen, also der materiellen Basis einer Gesellschaft im Focus. Fortschrittliche Politik hat die individuelle Entfaltung jedes Menschen zu ermöglichen.

Dabei gilt es, die Entwicklung jedes Individuums in einem größeren gesellschaftlichen Kontext zu sehen und gleichzeitig gilt es, diesen größeren Rahmen wieder als wesentliche Determinante der Entwicklungsbedingungen jedes Einzelnen zu erkennen. Es geht um eine Sichtweise, die als "ganzheitlich", "systemisch", "dialektisch", "vernetzt" oder "ACHTSAM" bezeichnet werden kann.

Ganzheitliches Denken ist gefragt, das nicht einfachen Schwarz-Weiss-Erklärungen und dualistischen Erklärungsmustern folgt, sondern komplexe Problemstellungen als Lernchancen begreift, die es mit vernetzten, interdisziplinären und unkonventionellen Herangehensweisen zu ergreifen gilt.

Vielleicht ist dies auch eine von jenen vielen Schnittflächen, wo sich der "buddhistische Übungsweg" und eine zeitgemäße Pädagogik und Bildungspolitik respektvoll und fruchtbar begegnen können und sollen.

Sie leisten durch ihre Arbeit und durch ihr Eintreten für den Ausgleich des Menschen in sich selbst und damit den Frieden für den Einzelnen und die Gemeinschaft, einen Beitrag zu einer positiven Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.

Ihre Wirkung reicht dabei über den religiösen und internen Bereich ihrer Religionsgesellschaft hinaus.

In diesem Sinn gratuliere ich Ihnen herzlich zu ihrem Jubiläum.

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17. Februar 2008

Alles Gute zum Geburtstag, ÖBR!

Red Buddha gratuliert der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR) zum 25jährigen Jubiläum!

Hier die offizielle Presseaussendung zum Jubiläum und die Einladung zur Feier:

Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft feiert 25 Jahre Anerkennung
Heilsame Werkzeuge des Buddhismus für unsere Gesellschaft

Wien (OTS) - "Die staatliche Anerkennung bedeutet für die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft (ÖBR) nicht nur die Gleichstellung mit den anderen Religionen und damit einen Dialog auf gleicher Augenhöhe sowie die Sicherstellung des buddhistischen Religionsunterrichtes für unsere Kinder," sagt Gerhard Weißgrab, der Präsident der ÖBR, "sondern auch eine große Verpflichtung der österreichischen Gesellschaft gegenüber, die wir gerne wahrnehmen. Die Grundsäulen der Buddha-Lehre, wie Toleranz und Mitgefühl mit allen Wesen, sind Eigenschaften, die unsere heutige Welt ganz dringend benötigt. Und es geht nicht um neue Gesetze oder Vorschriften, sondern um ethisches Handeln aus eigener Einsicht." führt Weißgrab aus. "Viele gesellschaftliche Fehlentwicklungen der heutigen Zeit wären mit den Werkzeugen der Buddha-Lehre leichter korrigierbar. Das Ungleichgewicht von Haben und Nichthaben zwischen einzelnen Menschen oder Völkern, sowie die Ausbeutung unseres Planeten nach den Kriterien der Gewinnmaximierung sind nur einige der großen Themen. Besonders wichtig aus buddhistischer Sicht ist es mir auch, die weit verbreitete Missachtung der Tiere als fühlende Wesen, bewusst zu machen und zu verändern. Beginnen muss allerdings jeder einzelne bei sich selbst. Nur durch die heilsame Veränderung von uns selbst können wir positiv verändernd auf die ganze Gesellschaft wirken."

Die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr werden mit der Anerkennungsfeier am 23. Februar, um 9.45 Uhr, in der Universität Wien eröffnet. Viele weitere Feiern und Veranstaltungen werden folgen, die, so wie die Anerkennungsfeier selbst, für alle Menschen frei zugänglich sein werden. Interessierte Besucher sind herzlich willkommen, Termine können auf unserer Homepage www.buddhismus-austria.at jederzeit abgefragt werden.

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09. November 2007

Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus V: Exkursion "Buddhismus in Wien"

Zum Abschluß unseres fünfteiligen Buddhismus-Einführungszyklus findet eine Exkursion statt, bei der wir die wichtigsten buddhistischen Orte Wiens besuchen werden.


Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus V: Exkursion "Buddhismus in Wien"

am Sonntag, 2. Dezember 2007
um 14 Uhr (Rückkehr ca. um 18 Uhr)
Treffpunkt: Wiener SPÖ Bildungszentrum, II., Praterstraße 25

Referent: Georg Fischer

Die Exkursion führt durch die Räumlichkeiten der Österreichschen Buddhistischen Religionsgesellschaft und die Meditationsräume einiger ihrer Mitgliedsorganisationen, zur Pagode am Handelskai und zum buddhistischen Teil des Wiener Zentralfriedhofs.

Wir freuen uns, wenn Du diese Einladung an interessierte Freunde und Bekannte weiterschickst! Der Eintritt ist frei und für alle Interessierten offen!

Achtung! Damit wir rechtzeitig einen Bus in der passenden Größe reservieren können benötigen wir Deine dringende Anmeldung unter wien_bildung@spoe.at.

Alle Red Buddha Veranstaltungen sind hier gelistet.

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17. Oktober 2007

Buddhismus in Österreich

Freudig erstaunt hat mich die Ausführlichkeit des Wikipedia Eintrages "Buddhismus in Österreich".

Durchaus interessant, auch für schon "Wissende" :-)

Herzliche Grüße!

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02. Oktober 2007

Friedensmeditation am 4.10.2007

Gerne leiten wir nachfolgenden Aufruf der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR) weiter:


Wien, am 1. Oktober 2007

Liebe Buddhistinnen und Buddhisten in Österreich,

angesichts der Situation in Burma wollen wir als ÖBR ein Zeichen der Verbundenheit setzen und zu einer Friedensmeditation aufrufen:

Wir bitten euch alle, am Donnerstag, den 4.10.2007 um 19.00 innezuhalten, um Eure Gedanken und Eure ganze geistige Kraft für die Menschen in Burma zu sammeln.

Wo immer ihr euch am Donnerstag befindet, nehmt Euch bitte dafür Zeit.


Herzliche Grüsse

das Präsidium der ÖBR

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