04. Februar 2010

WIR sind die Wirtschaft: Achtsam leben - Sinnvoll handeln.


WIR sind die Wirtschaft, denn ihre Ausrichtung hängt im Wesentlichen davon ab, welchen Sinn WIR ihr verleihen und aus welchem Geist heraus WIR sie formen.
In vielen Bereichen hat sich die Wirtschaft von unseren wahren Bedürfnissen entkoppelt.
Kai Romhardt zeigt mit seinem Buch, wie wir von Wachstumsillusionen Abschied nehmen und zu einem rechten Maß finden können, wie wir uns aus unseren Ego-Fallen befreien und wieder ein gesundes Miteinander entwickeln, denn: Wirtschaft ist ein System, das WIR jeden Tag aufs neue selbst erschaffen.
Der Autor zeigt Wege auf zu mehr Achtsamkeit im Hinblick auf Arbeit, Konsum und den Umgang mit Finanzen und vermittelt, wie wir wahren materiellen Wohlstand schaffen können, ohne darüber unseren geistigen Wohlstand zu verspielen.
Vor allem ist es KEIN x-tes "theorie-wie-hätten-wir-und-wer-usw-krisen"-Buch,
UND es leitet zum Denken, Nachfühlen, Einsicht gewinnen, Anwenden.... ;
zeigt also konkrete Methoden, wie ich selbst SOFORT und mittel- und langfristig etwas Positives in MEINEM (u.A. wirtschaftlichem) Leben bewirken kann.
Dr. Kai Romhardt, *1967, studierte Wirtschaftswissenschaften in Hamburg und St. Gallen, Promotion in Genf, hatte einen Management-Bestseller geschrieben, danach Unternehmensberater bei McKinsey&Company, lebte und studierte in Summe zwei Jahre in Plum Village, dem internationalen Meditations- und Studienzentrum des Zen-Meisters Thich Nhat Hanh in Frankreich und ist Mitglied des internationalen Intersein-Ordens (Tiep Hien), arbeitet als Buchautor, Trainer, Coach, Unternehmensberater, Lehrbeauftragter und Meditationslehrer.
Seine Bücher und Seminare vermitteln praktische Methoden für ein bewussteres und achtsameres Leben. 2004 gründete er das Netzwerk Achtsame Wirtschaft, das die Potenziale buddhistischer Lehren auf die Wirtschaft überträgt und in praxisorientierten Seminaren vermittelt.
Mehr zum Buch und Links zu Leseprobe und VortragsAusschnitten: http://na-und.net/schriften
Aktuelle Veranstaltungen:

Achtsamkeitstage

... Februar 2010 (Freiburg i.B.)
13. Februar 2010 (Oldenburg)
24. April 2010 (Melk)
25. April 2010 (Wien)


Retreats
16. - 18. April 2010: "Mindfully dealing with money" - Business Retreat Ireland in Dublin
30. April / 1. Mai 2010: Business Retreat Schweiz im Haus Tao in Wolfhalden
2. - 5. August 2010: Wege in eine achtsame Wirtschaft - Einführungsretreat im European Institute for Applied Buddhism in Waldbröl
23./24. Oktober 2010: Business Retreat Österreich in Wien
6. - 9. Januar 2011: Business Retreat Deutschland in Berlin

Vorträge zur Bucherscheinung "Wir sind die Wirtschaft?
12. Februar 2010 (Oldenburg)
21. Februar 2010 (Berlin)
23. April 2010 (Melk)
26. April 2010 (Graz)

21. Juni 2010 (Hamburg)

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18. Mai 2009

"Buddhismus & Europa" am 26. Mai, Löwelstraße


Alle reden über Europa, wir auch! :-) Wir freuen uns daher, zu einem

Red Buddha Plenum "Special"
zum Thema
"Buddhismus & Europa"

am Dienstag, 26. Mai 2009
um 19 Uhr
im Sitzungssaal der Bundes-SPÖ (2. Stock!), I., Löwelstraße 18
(Bitte den geänderten Ort beachten!)

einladen zu dürfen.

Als Referenten konnten wir Gakuro Kurt Krammer, den Vertreter der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft in der "European Buddhist Union" gewinnen, der extra aus Salzburg anreisen wird. Er wird uns über die Arbeit der EBU und insbesondere auch ihre Tätigkeit im Rahmen von EU und Europarat berichten. Abschließend gibt's wie immer Fragen und Diskussion.

Im Anschluß an den "offiziellen" Teil freuen wir uns noch auf interessante Gespräche bei einem kleinen Buffet.

Die Veranstaltung ist wie immer öffentlich, bitte weitersagen!

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14. April 2009

Buddha, Marx und die Krise

Der nachfolgende Artikel der beiden Red Buddha-Gründer Heinz Vettermann und Michael Eisenriegler erschien in der Zeitschrift "Glocalist Magazine", Ausgabe 36, April 2009:

Die gegenwärtige Wirtschaftskrise hat ihre Ursachen im Wesen des Kapitalismus selbst, das hat sich mittlerweile schon herumgesprochen. Kein Wunder also, daß der alte Marx gerade seine x-te Rennaissance erlebt. Was aber hat Buddha dazu beizutragen? Eine Gruppe sozialdemokratischer Buddhistinnen und Buddhisten, die sich in der Wiener SPÖ zu "Red Buddha" zusammengeschlossen haben, bemüht sich um Antworten aus nicht ganz alltäglicher Perspektive.

Wer ist "schuld"?

Kaum hatte sich nach dem Untergang der "Lehman Brothers" im Herbst letzten Jahres der Staub etwas gelegt, ging die Suche nach den Schuldigen los, und die waren schnell gefunden: Es seien die von Gier getriebenen Manager von Banken und Fonds, denen wir den aktuellen Schlammassel zu verdanken hätten. Der Chef des renommierten deutschen "Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo)", Hans-Werner Sinn, ließ denn auch das dargebotene Fettnäpfchen nicht aus und verglich gleich mal die Schuldzuweisung an "die Juden" im Gefolge der Wirtschaftskrise von 1929 mit der Kritik an "den Managern" im Jahre 2008.
Als gelernter Marxist erkennt man natürlich sofort, daß die Verhältnisse so einfach nicht sind, weder in die eine noch in die andere Richtung:

Ein Manager ist einerseits ein Rädchen in einem Getriebe, in dem "Rendite" (oder, etwas verklärender, der "Shareholder Value") zur obersten Maxime des Handelns bestimmt wurden. Ein Manager, der sich diesem Anspruch auf "Gewinnmaximierung" (um auch diesen schon eher altertümelnden Begriff zu verwenden) nicht unterwirft hat seinen Beruf verfehlt und wird von seinem Chef oder seinem Aufsichtsrat gefeuert. Aber auch die Vorstände und Aufsichtsräte handeln natürlich nicht unabhängig, sie vollziehen wiederum nur den Willen ihrer Eigentümer, und das können ja, wie im Falle der mächtigen und reichen US-Amerikanischen Pensionsfonds, in letzter Konsequenz durchaus auch "kleine Leute" sein.

Auf der anderen Seite hat sich ein Manager natürlich seinen Beruf ausgesucht und hat im Normalfall auch keine tiefgreifenden ideologischen Probleme mit dem, was von ihm verlangt wird. Er treibt also, und ist gleichzeitig Getriebener.

Soweit also die, hier natürlich verkürzte Sichtweise auf das Geschehen. "Schuld" ist also nicht ein "gieriger Kapitalist" als prototypischer Bösewicht, sondern ein System, das zwar gewisse individuelle Schwankungsbreiten zulässt, aber trotzdem im Großen und Ganzen determiniert, wie Kapitalismus zu funktionieren hat.

Was aber hat Buddha damit zu tun?

Das Menschenbild des Kapitalismus baut darauf auf, dass das eigennützige Streben Einzelner auf wunderbare Weise zu einem Gesamtnutzen der Gesellschaft wird. Das impliziert also, daß "institutionalisierte Gier" gewissermaßen die Triebfeder des menschlichen wirtschaftlichen Handelns darstellt. An dieser Stelle setzen dann oft Wirtschaftsethiker an und fordern die Wirtschaftstreibenden auf, doch mehr "ethisch zu handeln", was ungefähr denselben Effekt hat, wie wenn man einem Fünfjährigen sagt, er soll den Pudding nicht so runterschlingen: Die Aufforderung "sei nicht so gierig" hat in der Menschheitsgeschichte noch nie jemanden beeindruckt.

Anders verhält es sich aber, wenn man den Menschen anstelle moralisierender Aufforderungen mit klaren und logischen Argumenten darlegt, warum Gier für sie selbst schlecht ist, und nichts anderes hat Buddha getan. In langen Abhandlungen widmete er sich der Funktion der "Drei Geistesgifte" Gier, Zorn und Unwissenheit für die menschliche Psyche und vor allem der Frage, warum gerade diese drei Emotionen Leid erzeugen und das Glück, das alle suchen, verhindern.

Was die Gier betrifft, so ist die einfache Antwort darauf, daß weder die Gier selbst, noch die Befriedigung der Gier glücklich machen, wie man selbst sehen kann, wenn man sich das Leben sehr reicher Menschen ansieht: sie sind meist immer noch damit beschäftigt, noch reicher zu werden und/oder das viele Spielzeug, das sie angehäuft haben, gegen Verlust oder Diebstahl zu verteidigen. Das Gefühl von "Glück" entsteht paradoxerweise oft erst dann, wenn sie sich entschließen, ihren Reichtum zu verschenken, wie etwa in der "Bill and Melinda Gates Foundation" oder dem "Open Society Institute" des George Soros. Buddha definierte daher auch "Freigiebigkeit" als erste der (je nach Zählweise) sechs oder zehn Paramitas, das sind jene Tugenden, die - in letzter Konsequenz - zur Befreiung führen.

Engagierter Buddhismus

Was bedeutet das aber nun auf gesellschaftlicher Ebene? Buddha hat einen Weg gelehrt, der das Individuum zur Befreiung führt. Er hat sich nur an sehr wenigen Stellen seiner 84.000 Lehrreden mit gesellschaftlichen Phänomenen befasst, am bekanntesten davon sind vielleicht die "Zehn Pflichten eines Königs", die als Ratschläge für "Good Governance" immer noch zeitlose Qualität besitzen. Die eigentliche Weiterentwicklung der Lehre Buddhas zu einer buddhistischen Soziallehre erfolgte aber erst in den letzten Jahren und entspricht vermutlich  - analog zur Verbreitung des Buddhismus im Westen - dem Bedürfnis westlicher Menschen nach Erklärungen für gesellschaftliche Vorgänge und Phänomene. Am bekanntesten ist wohl das "International Network of Engaged Buddhists", dessen prominenteste Vertreter der vietnamesischen Zen-Lehrer Thich Nhat Hanh und der Dalai Lama sind.

Die Theorie für diesen "Engagierten Buddhismus" liefern Autoren wie der US-Amerikanische Zen-Meister David Loy mit seinem Buch "The Great Awakening" oder die vielen in der Anthologie "Mindful Politics" zu Wort kommenden Autorinnen und Autoren, die unterschiedlichste Wege und Ansätze vertreten, um die Lehre Buddhas auch auf gesellschaftlicher Ebene wirksam werden zu lassen. Allen gemeinsam ist aber die Erkenntnis, daß persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Veränderung immer Hand in Hand gehen sollten. Und hier schließt sich der Kreis: Marx lehrte uns die Gesetzmäßigkeiten, nach denen der Kapitalismus funktioniert - und Buddha lehrt uns, warum die Geisteshaltungen, die diesen Gesetzmäßigkeiten zu Grunde liegen, sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene "unheilsam" sind und wie sie überwunden werden können.

Bei der Sichtweise, wie Ursache und Wirkung die Entwicklung bedingen und daher bedingtes Entstehen und ständige Veränderung stattfinden, ist der Buddhismus der Dialektik zumindest nahe und ein Dialog möglich, da ein konservatives Beharren auf "alles soll so bleiben wie es ist" bei beiden Denksystemen nicht vorkommt.

Ohne Verständnis und Einsicht in politische und persönliche Prozesse ist eine Reform und Beeinflussung der Gesellschaft nicht möglich und ohne soziale Empathie wird Politik kalt und technokratisch, oder wie wir BuddhistInnen sagen: Weisheit und Mitgefühl sind nicht zu trennen und sollen persönlich weiter  entwickelt werden.

Wir versuchen also die BuddhistInnen an ihre gesellschaftliche Verantwortung zu erinnern und in der Politik auf den notwendigen Wert der persönlichen Entwicklung zu dringen. Nur wenn Achtsamkeit gelebt wird, wird sie auch in nachhaltigen politischen Prozessen angewandt werden.

Nachdem wir nicht missionieren sind wir offen für alle Interessierten, auch für jene, die nicht SPÖ-Mitglied sind und/oder noch keine buddhistische Zuflucht genommen haben und natürlich für alle buddhistischen Traditionen.

Michael Eisenriegler, Vorsitzender von Red Buddha, einer Arbeitsgruppe der Bildungsorganisation der Wiener SPÖ.
Heinz Vettermann, Wiener Gemeinderat und Landtagsabgeordneter (SPÖ).

 
Literatur und Links:

"The Great Awakening - a Buddhist Social Theory" von David R. Loy, Wisdom Publications 2003

"Mindful Politics - A Buddhist Guide to Making the World a Better Place", von Melvin McLeod (Hrsg.), Wisdom Publications 2006

International Network of Enganged Buddhists (INEB): http://www.inebnetwork.org/web/

Engangierter Buddhismus: http://www.buddhanetz.org/





Creative Commons License
Buddha, Marx und die Krise von Heinz Vettermann und Michael Eisenriegler steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 Österreich Lizenz.

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19. Dezember 2008

Neues Programm und Frohes Fest!

Red Buddha wünscht allen Freundinnen und Freunden erholsame Feiertage und ein glückliches Neues Jahr!

Hier ein erster Ausblick auf unsere Aktivitäten im 1. Halbjahr 2009:

28.01. 19.00 Plenum: "Lotos Sutra"
09.02. 19.00 Einführungskurs I: "Was ist Buddhismus?"
17.02. 19.00 Plenum: "Thailand"
10.03. 19.00 Einführungskurs II: "Theravada"
24.03. 19.00 Plenum: "Entschleunigung"
15.04. 19.00 Einführungskurs III: "Mahayana und Zen"
01.05. NN.NN Red Buddha am 1. Mai
14.05. 19.00 Einführungskurs IV: "Tibetischer Buddhismus"
26.05. 19.00 Plenum: "Europa"
06.06. 14.00 Einführungskurs V: "Exkursion"
25.06. 17.00 Programmplanung 2. Halbjahr
25.06. 19.00 Red Buddha Heuriger


Alle Plena finden im Sitzungsraum der SPÖ Wien, Wien I., Löwelstraße 18 (Gasseneingang links neben der Buchhandlung) statt.
Die Einführungskurse I-IV finden im
SPö Wien Bildungszentrum, Wien II., Praterstraße 25 statt.
Der Treffpunkt für die Exkursion (Einführungskurs V) ist bei der
Österreichischen Buddhistische Religionsgesellschaft, Wien I., Fleischmarkt 16
Die Red Buddha-Akrtivitäten am 1. Mai sowie der Ort für den Heurigen und die Programmplanung stehen noch nicht fest.

Alle Veranstaltungen sind wie immer kostenlos und öffentlich! Über Änderungen und das komplette Programm informieren wir auch laufend auf unserer Mailing-Liste, die hier abonniert werden kann. Darüber hinaus gibt es auf der Red Buddha Website auch noch die laufend aktualisierte Kalenderübersicht.

Wer ein Weblog, einen Feedreader, einen webbasierten Terminkalender, oder Microsoft Exchange bzw. Apple's iCal benutzt kann die Red Buddha Termine auch bequem abonnieren, sodaß sie immer automatisch angezeigt und aktualisiert werden. Hier die Adressen zum Abonnieren:

Link zum Abonnieren (über Feedburner, bitte zuerst probieren!)
Link zum Abonnieren (in den eigenen Google Kalender)
Link zum Abonnieren (als XML-Feed)
Link zum Abonnieren (im iCal-Format)

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16. November 2008

anatta = "Nicht-Ich" (und Wiedergeburt)

Das Konzept des "Nicht-Ich" (anatta) ist ein zentraler und oft missverstandener Bestandteil buddhistischer Denkweise.
http://siddharthavienna.blogspot.com/2008/11/anatta-nicht-ich-und-wiedergeburt.html#links

Ajahn Buddhadasa: ANATTA¯ UND WIEDERGEBURT
Der vollständige Text ist als PDF les-, druck- und speicherbar unter http://www.kbconline.org/pdf/ajahnBuddhadasaAnattaWiedergeburt.pdf zu sehen.
Heute wollen wir erst über anatta - (Nicht-Selbst) und dann über Wiedergeburt sprechen. Wenn wir anatta - richtig verstanden haben, wird es leichter sein, .........

{Eine weitere, sehr tiefgreifende, Abhandlung über "anatta" findest du in
'Die Lehre des Buddho(sic!). Die Religion der Vernunft und der Meditation'
(schon 1917 von Georg Grimm geschrieben)!
Ich selbst habe in diesem Buch ein 3/4 Jahr jeden Abend zwischen 3-8 Seiten gelesen, bis ich es durch hatte. Bis jetzt das einzige Buch, in dem ich KEINEN logischen Widerspruch entdecken konnte!}

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08. November 2008

Achtsamkeitstag(e) ?Achtsamer Umgang mit Geld und Finanzen?

Nochmaliger Hinweis (u.a. nächsten Samstag 15. November 2008 in Wien!)
Achtsamkeitstag: "Mein Geld und Ich - Wie Achtsamkeit unsere Beziehung zum Geld klären und transformieren kann"

Liebe Freunde und Interessierte des Netzwerkes Achtsame Wirtschaft,

die Finanzkrise ist in aller Munde. Um die tieferen Ursachen der Krise besser zu verstehen wird das Netzwerk Achtsame Wirtschaft kurzfristig drei Achtsamkeitstage zum Thema ?Achtsamer Umgang mit Geld und Finanzen? organisieren, zu denen wir herzlich einladen.

Veranstaltungsorte werden Wien (15.11), Hamburg (22.11) und der Großraum München (29.11) sein.

Wir möchten an diesen besonderen Tagen in achtsamer Atmosphäre in die tieferen Ursachen der aktuellen Finanzkrise zu schauen und dabei bei und selbst beginnen. Achtsamkeit kann unseren Umgang mit Geld und Finanzen klären und transformieren. Dies hat die Durchführung des ersten Achtsamkeitstages zum Thema Geld und Finanzen in Zürich vor vier Wochen gezeigt.

Vor dem Hintergrund der Finanzkrise ruft das Netzwerk Achtsame Wirtschaft daher alle Mitglieder und FreundInnen auf, sich an diesen besonderen Achtsamkeitstagen zu beteiligen, bei deren Organisation zu helfen und die Tage durch Weiterleitung der Einladung zu unterstützen. Geld ist ein Thema, das uns alle betrifft und wir können unseren Beitrag zur kollektiven Ursachenforschung leisten, indem wir die finanzielle Dimension unseres Lebens besser und tiefer verstehen.

Für das Frühjahr 2009 ist eine zweite Reihe von Achtsamkeitstagen zum Thema geplant. Wer in seiner Stadt oder Region aktiv werden möchte, gebe mir ein Zeichen. Die Organisation eines solchen Tages kann auch beim Aufbau einer regionalen ?Business Sangha? helfen (wie in Berlin bereits geschehen).

Die Flyer für die Veranstaltungen in Wien, Hamburg und im Großraum München hängen dieser Mail an.

Wir bitten darum, die Veranstaltungen im eigenen Umfeld aktiv bekannt zu machen. Auf Grund der kurzfristigen Planung brauchen wir diesmal besondere Unterstützung.

Die Achtsamkeitstage sind auch für Menschen geeignet, die noch keine Meditationserfahrung haben, sich von den Erfahrungen der buddhistischen Achtsamkeitspraxis inspirieren lassen möchten oder gespürt haben, wie nah ihnen das Thema Geld und Finanzen in den letzten Wochen gerückt ist.

Eine Veranstaltungsübersicht für 2008/9 findet sich am Ende dieses Mails.

Herzliche Grüße aus Berlin sendet

Kai Romhardt
_________________________________________________________

P.S. Hier noch ein kurzes Statement zu den Ursachen der Finanzkrise:

Die letzten Wochen haben die Finanzwelt durcheinander gewirbelt. Die Wallstreet liegt am Boden, Banken werden verstaatlicht und ?freie Märkte? werden reguliert. Wirtschaftspolitiker prangern die Gier der finanziellen Elite an, suchen nach den Verantwortlichen und suchen nach neuen Strukturen für die Weltwirtschaft.

Wenn wir tief schauen sehen wir, dass es sich nicht allein um ein Versagen der finanziellen Eliten handelt. Wir sehen, dass wir diese Krise nicht allein durch strukturelle Maßnahmen überwinden können. Diese Krise ist primär eine geistige Krise, die in jedem von uns (wenn auch in unterschiedlichem Maße) wurzelt. Durch unsere persönliche Unzufriedenheit, Gier, Sucht, durch unseren Neid und Egoismus manifestieren wir eine Wirtschaft, die diesen unheilsamen Geisteszuständen entspricht und diese gleichzeitig verstärkt.

In dem Maße, indem wir durch wachsende Achtsamkeit Zufriedenheit, Maß, Freude am Wesentlichen sowie Mitgefühl, Großzügigkeit und Weisheit in unserem Leben kultivieren, ändert sich unsere Art zu wirtschaften. Wir sind es, die sich verändern können und müssen, damit sich die aktuellen Katastrophen auf den Weltmärkten nicht wiederholen. Wir können keine dauerhaftes Glück oder Sicherheit erlangen, wenn wir persönlich ? egal wo wir stehen - auf mehr Geld, mehr Anerkennung oder mehr Einfluss setzen. Dies sind Sackgassen.

Wenn wir als Politiker, Unternehmer, Wirtschaftsprofessoren, aber auch als Konsumenten, Investoren und Arbeitnehmer unseren eigenen Anteil an der Krise klarer sehen, hat diese Finanzkrise einen tieferen Sinn. Sie hilft uns aufzuwachen und in kleinen Schritten eine sinnvollere, achtsamere, eine verbindende und nicht trennende Wirtschaft zu manifestieren.

Kai Romhardt (Netzwerk Achtsame Wirtschaft)

_________________
Netzwerkkalender:

15. November 2008 (Achtsamkeitstag): "Mein Geld und Ich - Wie Achtsamkeit unsere Beziehung zum Geld klären und transformieren kann", Wien

22. November 2008 (Achtsamkeitstag): "Mein Geld und Ich - Wie Achtsamkeit unsere Beziehung zum Geld klären und transformieren kann", Hamburg

29. November 2008 (Achtsamkeitstag): "Mein Geld und Ich - Wie Achtsamkeit unsere Beziehung zum Geld klären und transformieren kann", Großraum München (Schondorf am Ammersee)

8. bis 11. Januar 2009: Business Retreat Deutschland, Berlin

Frühjahr 2009: Achtsamkeitstage zum Thema Geld und Finanzen in weiteren deutschsprachigen Großstädten

8. bis 10. Mai 2009: Business Retreat Schweiz, Haus Tao in Wolfhalden (Nähe St. Gallen)

4. bis 7. Juni 2009: ?Buddhistische Wirtschaftsethik?, Business Retreat Österreich, (BZ Scheibbs)
__________________
Dr. Kai Romhardt
Netzwerk Achtsame Wirtschaft
Am Großen Wannsee 49
D-14109 Berlin

Tel.: ++49-30-804 970 20

Weitere Infos unter: www.achtsame-wirtschaft.de

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18. August 2008

Vortrag und Seminar zum Thema "Buddhismus & Wirtschaft"

Es ist uns gelungen, kurzfristig und mit Unterstützung einiger engagierter Personen und Organisationen, einen hervorragenden Referenten, Unternehmensberater, Buchautor und Seminarleiter gewinnen zu können:

Dr. Kai Romhardt
"Was Selbständige, Führungskräfte und politisch Interessierte
vom Buddha lernen können"

Wege in eine Achtsame Wirtschaft - Achtsamkeit ins eigene Leben bringen

Einführungsvortrag und Seminar in Wien
am 5. und 6. September 2008



Freitag, den 5. September 2008, 19h:

Kostenloser Einführungsvortrag mit anschließendem Buffet


Samstag, den 6. September 2008 von 9h bis ca. 18h

Ganztagesseminar vertiefend zum Thema:

Erleichterungen für Ihr anspruchvolles Umfeld
Machen Sie persönliche Erfahrungen zur Umsetzung in Ihrem Alltag.

Persönlicher Mehrwert durch Praxisübungen
Bringen Sie Körper, Denken und Gefühle in Einklang.

Entspannung für die Sinne
Erleben Sie eine Einführung in Geh- und Sitzmeditation.

Wirksame Stressbewältigung für Körper und Geist
Lernen Sie pragmatische Übungen für Ihre Tiefenentspannung, Achtsames Essen, Austausch (tiefes Zuhören, achtsame Rede), Edles Schweigen.


Ihr konkreter Nutzen:
  • Sie bekommen Einblick in Methoden, mit denen Sie
  • in sich einen Ort der Stille und Klarheit etablieren, an dem Sie sich immer wieder aufs Neue erfrischen können
  • Ihre Konzentration und Achtsamkeit erhöhen
  • sich im Loslassen belastender und stressender Gedanken und Emotionen üben;
  • Schwierigkeiten mit größerer Gelassenheit begegnen können;
  • Ihre Fähigkeit im Zuhören verbessern
  • sich in einem turbulenten Umfeld immer wieder neu zentrieren
  • Konflikten die Nahrung entziehen und damit aktive Deeskalierung betreiben
  • wacher wahrnehmen,was in Ihnen und um Sie herum geschieht
  • Ihren Körper immer wieder aufs Neue entspannen und damit aktiv etwas für Ihre Gesundheit tun
  • unabhängiger von Ihrem Umfeld agieren, sich weniger reaktiv verhalten und weniger von externem Lob oder Tadel abhängen
Beide Veranstaltungen finden in den Räumlichkeiten des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien, VII., Mariahilfer Strasse 32, Stiege 1 (rechts), 1.Stock statt.

Für den Einführungsvortrag ersuchen wir um Anmeldung per E-Mail sowie um eine freie Spende (Dana).

Für das Seminar ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich, der Teilnahmebeitrag beträgt EUR 150,- (Ermäßigungen auf Anfrage). Wir ersuchen vorab um Überweisung des Teilnahmebetrages auf das Konto 00697166015, BLZ 12000, Bank Austria, Zahlungszweck: "Wiener Bildung - Red Buddha" (bitte unbedingt angeben!).


Organisatorisches:

Der Vortrag am Freitag den 5.9.2008 beginnt um 19:00 c.t.
Anschließend lädt Sie der Wirtschaftsverband zu einem Buffet ein.

Tagesseminar am Samstag den 6.9.2008:

Damit wir gemeinsam beginnen können, werden alle Teilnehmer gebeten bis 08:30 Uhr einzutreffen. (Beginn 09:00 Uhr)

Das Seminar endet am 6.9.2008 um ca. 18:00 Uhr.

Das Mittagessen wird in einem nahegelegenem Restaurant eingenommen.

Bitte bequeme Kleidung und Schuhe(!) wählen und eine dicke Decke oder ein Meditationskissen mitbringen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen per Mail sowie telefonisch unter 0664 411 64 72 oder 0676 34 60 606 zur Verfügung.

Alle Informationen zur Veranstaltung können Sie auch diesem Flyer (.PDF-Dokument) entnehmen!

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07. Jänner 2008

Red Buddha Plenum: The Buddha's Politics

Willkommen im neuen Jahr und in der neuen Red Buddha Saison!

Ausnahmsweise hier ein Hinweis auf unser nächstes Arbeitsgruppen-Plenum, weil das Thema des Referats als Einstimmung für Menschen geeignet ist, die sich für unsere Arbeit interessieren. Buddhismus-Vorkenntnisse sind dafür allerdings sehr hilfreich!

Alle unsere Termine sind im Veranstaltungskalender zu finden und werden hier im Blog normalerweise nicht extra angekündigt.

Das nächste Plenum der Arbeitsgruppe Red Buddha findet

am Montag, 14. Jänner 2007
um 19 Uhr
im Sitzungssaal der SPÖ Wien, I., Löwelstraße 18 (Gasseneingang links neben der Buchhandlung)

statt.

Tagesordnung:
  1. Gemeinsame Meditation
  2. Impulsreferat von Michael Eisenriegler über den Artikel "The Buddha's Politics" von Reginald A. Ray (in: "Mindful Politics: A Buddhist Guide to Making the World a Better Place", von Melvin McLeod (Hg.), Boston 2006)
  3. Diskussion
  4. Allfälliges & Organisatorisches
Der Buddhismus-Professor Ray analysiert in dem Artikel "The Buddha's Politics" anhand der drei großen Wege, was am Buddhismus eigentlich politisch ist und beschreibt, wie buddhistisches politisches Handeln aussehen könnte. Auch die anderen Artikel des Buches "Mindful Politics" sind übrigens sehr empfehlenswert!

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07. Dezember 2007

Red Buddha Weihnachtsfeier am 20.12. im Yak & Yeti

Es hat zwar etwas leicht absurdes, wenn sich Buddhistinnen und Buddhisten zu einer Weihnachtsfeier treffen, aber auf der anderen Seite soll man die Feste feiern, wie sie fallen...

Wir freuen uns, alle Freundinnen und Freunde von Red Buddha zu einem gemütlichen Jahresausklang zu treffen, und zwar

am Donnerstag, 20. Dezember 2007
ab 19 Uhr
im Restaurant Yak & Yeti, Yeti-Raum, VI., Hofmühlgasse 21

Zwecks Platzplanung ersuchen wir dringend um Anmeldung per E-Mail!

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09. November 2007

Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus V: Exkursion "Buddhismus in Wien"

Zum Abschluß unseres fünfteiligen Buddhismus-Einführungszyklus findet eine Exkursion statt, bei der wir die wichtigsten buddhistischen Orte Wiens besuchen werden.


Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus V: Exkursion "Buddhismus in Wien"

am Sonntag, 2. Dezember 2007
um 14 Uhr (Rückkehr ca. um 18 Uhr)
Treffpunkt: Wiener SPÖ Bildungszentrum, II., Praterstraße 25

Referent: Georg Fischer

Die Exkursion führt durch die Räumlichkeiten der Österreichschen Buddhistischen Religionsgesellschaft und die Meditationsräume einiger ihrer Mitgliedsorganisationen, zur Pagode am Handelskai und zum buddhistischen Teil des Wiener Zentralfriedhofs.

Wir freuen uns, wenn Du diese Einladung an interessierte Freunde und Bekannte weiterschickst! Der Eintritt ist frei und für alle Interessierten offen!

Achtung! Damit wir rechtzeitig einen Bus in der passenden Größe reservieren können benötigen wir Deine dringende Anmeldung unter wien_bildung@spoe.at.

Alle Red Buddha Veranstaltungen sind hier gelistet.

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04. November 2007

Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus IV: Tibetischer Buddhismus

In diesem Herbst veranstaltet Red Buddha erstmals einen fünfteiligen Buddhismus-Einführungszyklus, zu dem wir recht herzlich einladen! Wir werden uns bemühen, im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe möglichst alle Fragen zu beantworten, die sich Buddhismus-Interessierten üblicherweise stellen. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist es uns, daß prominente Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen buddhistischen Traditionen ihre Schulen selbst vorstellen. Zum Abschluß findet dann eine Exkursion statt, bei der wir die wichtigsten buddhistischen Orte Wiens besuchen werden.


Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus IV: Tibetischer Buddhismus

am Montag, 12. November 2007
um 19 Uhr
im Wiener SPÖ Bildungszentrum, II., Praterstraße 25

Referent: Wolfgang Url

Im vierten Teil stellt Wolfgang Url den Tibetischen Buddhismus (auch Vajrayana, Tantrayana, Mantrayana oder Lamaismus genannt) und seine wichtigsten Strömungen vor. Den Tibetischen Buddhismus findet man außerhalb seines Stammlandes u.a. auch in Bhutan, Nepal, Nordindien (Ladakh) und Rußland (Burjatien).

Wir freuen uns, wenn Du diese Einladung an interessierte Freunde und Bekannte weiterschickst! Der Eintritt ist frei und für alle Interessierten offen!

Um Anmeldung unter wien_bildung@spoe.at wird dringend gebeten!

Der letzte Termin im Einführungszyklus:
So, 02.12., 14 Uhr: Exkursion "Buddhismus in Wien"

Weitere Infos finden sich auf der Website der Wiener SPÖ Bildung. Alle Red Buddha Veranstaltungen sind hier gelistet.

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17. Oktober 2007

Buddhismus in Österreich

Freudig erstaunt hat mich die Ausführlichkeit des Wikipedia Eintrages "Buddhismus in Österreich".

Durchaus interessant, auch für schon "Wissende" :-)

Herzliche Grüße!

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10. Oktober 2007

Um was geht´s denn eigentlich?

Unter http://www.dhamma-dana.de/einfach/buecher.htm fand ich u.a. dazu den Vortrag von Ayya Khema als "Dhamma-Gabe"
Vielleicht werdet Ihr ja dort auch fündig!
In diesem Sinn, alles Liebe, Gute und Heilsame für Euch!
Mögen alle Wesen glücklich sein.

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23. September 2007

Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus II: Theravada-Buddhismus

In diesem Herbst veranstaltet Red Buddha erstmals einen fünfteiligen Buddhismus-Einführungszyklus, zu dem wir recht herzlich einladen! Wir werden uns bemühen, im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe möglichst alle Fragen zu beantworten, die sich Buddhismus-Interessierten üblicherweise stellen. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist es uns, daß prominente Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen buddhistischen Traditionen ihre Schulen selbst vorstellen. Zum Abschluß findet dann eine Exkursion statt, bei der wir die wichtigsten buddhistischen Orte Wiens besuchen werden.


Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus II: Theravada-Buddhismus

am Mittwoch, 3. Oktober 2007
um 19 Uhr
im Wiener SPÖ Bildungszentrum, II., Praterstraße 25

Referentin: Ursula Lyon

Im zweiten Teil wird Ursula Lyon die älteste noch erhaltene buddhistische Tradition, den Theravada-Buddhismus vorstellen. Der Theravada-Buddhismus ist vor allem in Südasien (Sri Lanka, Thailand, Burma,...) verbreitet und bildet sowohl das theoretische als auch das praktische Fundament für alle anderen Traditionen und Schulen.

Wir freuen uns, wenn Du diese Einladung an interessierte Freunde und Bekannte weiterschickst! Der Eintritt ist frei und für alle Interessierten offen!

Um Anmeldung unter wien_bildung@spoe.at wird dringend gebeten!

Die weiteren Termine im Überblick:
Di, 23.10., 19 Uhr: Mahayana- und Zen-Buddhismus (Marina Jahn)
Mo, 12.11., 19 Uhr: Tibetischer Buddhismus (Wolfgang Url)
So, 02.12., 14 Uhr: Exkursion "Buddhismus in Wien"

Weitere Infos finden sich auf der Website der Wiener SPÖ Bildung. Alle Red Buddha Veranstaltungen sind hier gelistet.

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Burma, die Mönche und der Widerstand II

Der heutige Online-Standard liefert in der Bildunterschrift zu seiner Berichterstattung über die Ereignisse in Burma quasi en passant die Unterstellung mit, daß die burmesischen Mönche das Geistesgift "Zorn" nicht unter Kontrolle hätten. Das aber nur nebenbei. Hoffen wir, daß die Mönche die Situation und ihre eigene Stärke richtig einschätzen und sich die Dinge in Burma unblutig und dauerhaft in Richtung einer demokratischen und gerechten Gesellschaft entwickeln mögen!

Wenn jemand von den p.t. Lesern und Leserinnen dieses Blogs die Situation in Burma gut kennt und darüber im Rahmen von Red Buddha erzählen möchte würden wir uns sehr freuen!

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07. September 2007

Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus ab 13.9.

In diesem Herbst veranstaltet Red Buddha erstmals einen fünfteiligen Buddhismus-Einführungszyklus, zu dem wir recht herzlich einladen! Wir werden uns bemühen, im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe möglichst alle Fragen zu beantworten, die sich Buddhismus-Interessierten üblicherweise stellen. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist es uns, daß prominente Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen buddhistischen Traditionen ihre Schulen selbst vorstellen. Zum Abschluß findet dann eine Exkursion statt, bei der wir die wichtigsten buddhistischen Orte Wiens besuchen werden.


Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus I: Intro

am Donnerstag, 13. September 2007
um 19 Uhr
im Wiener SPÖ Bildungszentrum, II., Praterstraße 25

Referenten: GR Heinz Vettermann und Michael Eisenriegler (Vorsitzender von Red Buddha)

Im ersten Teil werden wir das Leben Buddhas und die Entstehung des Buddhismus darstellen, wir werden versuchen, oft gestellte Fragen zum Buddhismus zu beantworten und wir werden die Tätigkeit der Arbeitsgruppe Red Buddha präsentieren.

Wir freuen uns, wenn Du diese Einladung an interessierte Freunde und Bekannte weiterschickst! Der Eintritt ist frei und für alle Interessierten offen!

Um Anmeldung unter wien_bildung@spoe.at wird dringend gebeten!

Die weiteren Termine im Überblick:
Mi, 03.10., 19 Uhr: Theravada-Buddhismus (Ursula Lyon)
Di, 23.10., 19 Uhr: Mahayana- und Zen-Buddhismus (Marina Jahn)
Mo, 12.11., 19 Uhr: Tibetischer Buddhismus (Wolfgang Url)
So, 02.12., 14 Uhr: Exkursion "Buddhismus in Wien"

Weitere Infos finden sich auf der Website der Wiener SPÖ Bildung. Alle Red Buddha Veranstaltungen sind hier gelistet.

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04. September 2007

EinführungsbuchBuddhismus tiefgründig und exakt

Wer es WIRKLICH GENAU wissen will:
Die Lehre des Buddho. Die Religion der Vernunft und der Meditation
schon 1917 von Georg Grimm geschrieben!
Ich selbst habe ein 3/4 Jahr abends 3-8 Seiten davon gelesen, mehr schaffte ich kaum. Das einzige Buch, in dem ich KEINEN logischen Widerspruch entdecken konnte! Sehr tiefgründig und exakt.
Klappentext: Bei der fast unüberschaubar gewordenen Fülle an buddhistischer Literatur, die heute den Büchermarkt geradezu überschwemmt, ist dieses Buch des bekannten Buddhismus-Forschers Georg Grimm ein das ganze Lehrgebäude des Frühbuddhismus umfassendes Werk, eine Fundgrube sowohl für den nach sachkundiger Information suchenden Leser, als auch für denjenigen, der die praktische Konsequenz aus dem frühbuddhistischen Pfad ziehen möchte. Die Lehre des Buddho, das Hauptwerk Georg Grimms, erschien bereits zu Lebzeiten des Autors in 14 Auflagen. Ein Werk, das den ganzen Menschen zu erfüllen vermag, indem Kopf und Herz gleichermaßen angesprochen und gefordert werden.
EUR 9,80. Gebundene Ausgabe: 528 Seiten Verlag: J. Kamphausen Verlag; Auflage: 20. unveränd. Aufl. (1988)
ISBN-10: 3591082562 ISBN-13: 978-3591082563

noch eines:
Der Buddhaweg für dich
Georg Grimm [3-927837-63-6] EUR 4,-

Hinweis auf einen früheren BlogEintrag im Archiv (Juli 2007):
Jack Kornfield, "Das Tor des Erwachens - Wie Erleuchtung das tägliche Leben verändert"

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Einführung Buddhismus 2 Links

Zwei interessante Links dazu (nicht nur für teens und kids):
http://www.buddhakids.de
http://buddhateens.com
Viel Spaß beim Schmökern!

PS:
Gute Buchauswahl und Beratung z.B. bei
Octopus
Bücher fürs Leben Meditatives & Exklusives
Seit 1972 Fachbuchhandlung für Buddhismus und Grenzgebiete.
Mo-Fr 10-19, Sa 10-17 Uhr.
Wien 1., Fleischmarkt 16 im Hof.

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Einführungsbuch 1

Die vier edlen Wahrheiten des Buddha. Einführung in den Buddhismus von Frank Zechner

u.A. auch sehr klarer Vergleich zwischen den verschiedenen buddhistischen Schulen!
Das Buch führt beginnend mit dem historischen Buddha und der zur Zeit seiner Geburt herrschenden politischen Struktur über viele Details aus den Reden des Buddhas zu seiner Kernlehre, den vier edlen Wahrheiten. Die bis vor hundert Jahren noch eher unbekannten und auch heute noch für mystisch gehaltenen Lehren werden von Frank Zechner für unseren Kulturkreis im Westen in einer verständlichen Sprache dargelegt. Für "Einsteiger", aber auch fortgeschrittene Leser eine Bereicherung der Sicht.
# Broschiert: 40 Seiten # Verlag: OCTOPUS Verlag Wien; Auflage: 2., Aufl. (Dez. 2005)
# ISBN-10: 3900290008 # ISBN-13: 978-3900290009

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02. September 2007

Buddha und die Anarchisten

Selbst so profane Veranstaltungen wie das Volksstimmefest bergen den Keim für politisch-buddhistische Inspiration - so geschehen heute am Stand des Anarchia-Versands dessen Bücherangebot den originellen sozial-anarchistischen Denker Gustav Landauer seit langem wieder einmal in mein Alltagsbewusstsein beförderte.

Zu Hause angekommen vertiefte ich mich in den Wikipedia-Artikel über Gustav Landauer und stellte zu meinem Erstaunen fest, daß Landauer in seinen frühen Tagen (1895!) lobende Worte über Buddha fand:

"Vor allem die monotheistischen Religionen (Christentum, Judentum, Islam) lehnte Landauer mit der Begründung ab, dass er jede Offenbarung leugne. Dies zeigte auch ein Text des Jahres 1895 in der Artikelserie "Zur Entwicklungsgeschichte des Individuums", wo sich Landauer vor allem für Buddha ausspricht. Seine Hochachtung für Buddha begründet er damit, dass dieser Argumente für seine Behauptungen liefere, während alle anderen Religionsstifter dies nicht täten. Unter dem mystisch-symbolischen Gewand der Lehre von der Seelenwanderung glaubt er (Buddha) den tiefen "Kern der Wahrheit" entdeckt zu haben und nun ohne dieses Gewand die Wahrheit formulieren zu können."


Es wäre interessant, die zitierte Artikelserie im Original zu lesen, leider findet sich dazu weder im Wikipedia-Artikel noch auf der offiziellen(?!?) Gustav-Landauer-Homepage irgendeine brauchbare Information.

Sachdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen!

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30. August 2007

Burma, die Mönche und der Widerstand

Im heutigen Journal Panorama auf Ö1 war eine Reportage über den Widerstand gegen das Militärregime in Burma zu hören. Ein interessantes Detail war, daß die dortige Oppositionsbewegung zu einem großen Teil von buddhistischen Klöstern und Mönchen getragen wird. Die drei Silas "nicht töten", "nicht lügen" und "nicht stehlen" werden dabei zu nicht besonders versteckter Kritik an den Militärmachthabern verwendet.

Es wäre durchaus Interessant, dieses Thema im Rahmen von Red Buddha vertiefend zu behandeln. Wer dazu etwas weiß und in der Arbeitsgruppe erzählen möchte möge sich bitte melden!

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25. August 2007

Rote Turbane

Die Farbe rot, die heute allgemein mit sozialistischen, sozialdemokratischen und kommunistischen Bewegungen assoziiert wird, hatte anscheinend schon im alten China eine ähnliche Bedeutung: die sozialrevolutionäre buddhistische Sekte "Rote Turbane" kämpfte im 14. Jahrhundert gegen die Herrschaft der mongolischen Yuan-Dynastie in China und für die Interessen augebeuteter und verarmter Bauern und Zwangsarbeiter. Daß buddhistische Ideen sozialrevolutionäre Bewegungen beflügeln ist also schon ein alter Hut, gibt es eigentlich etwas, das uns die Chinesen nicht schon mal vor hunderten Jahren vorgehupft sind?

Der Ausgang der Rebellion könnte allerdings einem europäischen Geschichtswerk entstammen, denn sie führte nicht nur zur Vertreibung der Mongolen, sondern auch zur Einsetzung des Rebellenführers Zhu Yuanzhang (der allerdings zu diesem Zeitpunkt von sozialrevolutionären Ideen nichts mehr wissen wollte) zum ersten Kaiser der Ming-Dynastie. Damit begründete er den chinesischen Absolutismus und wurde in seinen späten Jahren von Paranoia und Angst vor Intrigen gequält, was zu einem despotischen Herrschaftsstil und vielen Toten führte. Alleine die "Säuberungen" nach einem Anschlagsversuch seines Kanzlers kosteten 70.000 Untertanen ihr Leben. Auch diese Revolution hat wohl ihre Kinder gefressen...

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16. August 2007

Buddhismus Einführungsbücher

Am 13. September startet unser fünfteiliger Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus. Grund genug für ein paar Buchempfehlungen zum Thema, zum Vor- und Nachlesen:

Wie Siddharta zum Buddha wurde. Eine Einführung in den Buddhismus.
von Thich Nhat Hanh

Wie die Dinge sind. Eine zeitgemäße Einführung in die Lehre Buddhas
von Lama Ole Nydahl

Die große Befreiung. Einführung in den Zen-Buddhismus
von Daisetz T. Suzuki

Für weitere Empfehlungen zu grundlegenden Buddhismus-Einführungen bitten wir um entsprechenden Kommentar zu diesem Posting.

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08. Juli 2007

JEDER. Jeder "Heilige" hat eine Vergangenheit, jeder "Sünder" eine Zukunft.


BuchTip:
Jack Kornfield, "Das Tor des Erwachens - Wie Erleuchtung das tägliche Leben verändert"
bei Octopus Bücher fürs Leben Meditatives & Exklusives Seit 1972 die Fachbuchhandlung für Buddhismus und Grenzgebiete.
A-1010 Wien, Fleischmarkt 16 im Hof, geöffnet Mo - Fr 10-19, Sa 10-17 Uhr.
ISBN 3-466-34438-7 oder kartoniert Ullstein ISBN-10: 3548741916 ISBN-13: 9783548741918 ? 11,30
Erleuchtung ist kein Ruhestand! Kann Erleuchtung jedem widerfahren? Oder zeigt sie sich nur Auserwählten - ganz oben auf dem Berg, weitab von aller Welt? Mitnichten! Das neue Buch von Jack Kornfield lässt uns teilhaben an Erfahrungen und Einsichten von Lehrern und Schülern buddhistischer, christlicher, jüdischer oder hinduistischer Herkunft sowie der Sufi-Tradition. Es verknüpft auf einmalige persönliche und zutiefst ehrliche Weise Zeugnisse moderner Spiritualität zu Lektionen, wie das achtsame Herz weise wird. »Es gibt die Erleuchtung«, versichert uns Jack Kornfield. »Grenzenlose Freude und Freiheit, Einheit mit dem Göttlichen ... diese Erfahrungen treten häufiger auf, als man denkt, und sie liegen ganz nah.« Aber selbst nach dem Erreichen solchen Erkenntnisglücks, nach der Erleuchtung, wartet wieder der Alltag - doch nun mit der Aufgabe, die erkannte Freiheit in die Tat umzusetzen. Denn Erleuchtung ist kein Ruhestand!

KONTRÄRe Meinung dazu:
Ein Aufruf zur Mittelmäßigkeit!
von Susan Bridle
(?Plateau-Spiritualität?)

weiters:

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