09. Mai 2008

Ärzte ohne Grenzen bittet um Spenden für Burma!

Gerne unterstützen wir den Aufruf von Ärzte ohne Grenzen für Spenden für Burma:


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07. Mai 2008

Strafe Buddhas?

Es ist schon seltsam: Vor einem halben Jahr fanden in Burma Demonstrationen der verzweifelten Bürgerinnen und Bürger des geschundenen Landes statt, bei denen die Militärjunta erstmals auf protestierende Möche schießen ließ.

In wenigen Tagen hätte der sogenannte Demokratierungsprozess Burmas einen Höhepunkt finden sollen: die Junta wollte das Volk über einen lange erwarteten Verfassungsentwurf abstimmen lassen, dessen demokratische Qualität allerdings eher zweifelhaft ist. Immerhin sollte ein Viertel der Abgeordnetensitze für Militärs reserviert und die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi unter einem billigen Vorwand von der Teilnahme an demokratischen Wahlen ausgeschlossen werden.

Doch es kam anders: der Zyklon "Nargis" traf Burma mit voller Wucht, tötete -zigtausende Menschen und verwüstete das halbe Land. Das Verfassungsreferendum musste verschoben werden. Die burmesische Exilzeitung "The Irrawaddy" schreibt dazu in einem Artikel mit dem Titel "Divine Intervention?":

"Traditionally, Buddhist Burmese consider that if the country is ruled by a bad king, it is doomed to face natural disasters - floods, storms and fire. It's a sign that the tyrant or inept ruler needs to be removed."

Na, wenn das kein Beweis ist?

Als Buddhist fragt man sich allerdings, wofür das eigentlich ein Beweis sein soll. Die Bevölkerung Burmas mag das Karma haben, dort zu leben, allerdings entspricht es definitiv nicht der buddhistischen Lehre, daß die Bewohner eines Landes die Folgen der negativen Handlungen ihrer Führung auch noch karmisch ausbaden muss - es reicht schon, wenn sie die unmittelbaren politischen Folgen ihrer unfähigen Regierung zu tragen hat.

Außerdem ist Buddha ja kein strafender oder richtender Gott. Buddha ist überhaupt kein Gott, lediglich ein erleuchtetes Wesen, welches uns Mittel und Wege zeigt, selbst Erleuchtung zu erlangen; Und Karma (im buddhistischen Sinn) ist das Gesetz von Ursache und Wirkung und funktioniert quasi naturgesetzlich, jedenfalls ohne Intervention eines höheren Wesens. Diese Variante scheidet also auch aus.

Die Geschichte hat ohnehin noch einen anderen seltsamen Beigeschmack: Naypyidaw, die allseits unbeliebte neue Hauptstadt Burmas (ein Prestigeprojekt der Militärs) blieb von dem Unwetter verschont. Zumindest die Astrologen scheinen sich also nicht getäuscht zu haben:

"In 2005, many ordinary Burmese believed Than Shwe relocated the capital from Rangoon to Naypyidaw in central Burma due to advice from his astrologer. Millions of dollars were spent to build the new capital from scratch. Rumor has it that Than Shwe's trustworthy astrologer reportedly told him that the former capital Rangoon would face a natural disaster and social unrest and he was strongly advised to move to a new location."

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01. Februar 2008

Termine im Februar

Im Februar widmet sich Red Buddha insbesondere der politischen Situation in zwei Ländern des Theravada-Buddhismus, nämlich Burma und Sri Lanka.

Am 13. Februar berichtet Margot Pires, die Generalsekretärin des Austrian Burma Center, aus erster Hand über die Hintergründe und die derzeitige Situation in Burma.

Am 27. Februar referiert der Ew. Bhante Seelawansa, Leiter der Theravada Schule Wien der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft zum Thema "Soziales und politisches Engagement im Theravada Buddhismus" und wird dabei auch auf die aktuelle Lage in Sri Lanka eingehen.

Die Details zu allen unseren Terminen sind wie immer hier zu finden!

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07. Oktober 2007

Dokumente des Protestes für Burma senden!!!

Express yourself to the people of Burma!

DVB welcomes your
videos and pictures of GlobalProtest to be shown on DVB TV. Please send us your video in mp4 or mpg format, resolution 720*576. Please include your name and country in the footage.

Please send your contributions to
dvb@dvb.no, or click here to upload a file. The files will be screened and edited by DVB.

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04. Oktober 2007

Burma-Solidaritätsdemo am Samstag

Am heutigen Tag schweigen zwar die Weblogs als Zeichen der Solidarität mit Burma, aber soviel Information sei trotzdem erlaubt:

Am 6. Oktober findet um 12 Uhr am Wiener Stock-im-Eisen-Platz eine Solidaritätsdemo mit Burma statt. Nähere Infos dazu findet Ihr in der Presseaussendung (PDF-Datei) auf der Homepage des Austrian Burma Center.

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02. Oktober 2007

Friedensmeditation am 4.10.2007

Gerne leiten wir nachfolgenden Aufruf der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR) weiter:


Wien, am 1. Oktober 2007

Liebe Buddhistinnen und Buddhisten in Österreich,

angesichts der Situation in Burma wollen wir als ÖBR ein Zeichen der Verbundenheit setzen und zu einer Friedensmeditation aufrufen:

Wir bitten euch alle, am Donnerstag, den 4.10.2007 um 19.00 innezuhalten, um Eure Gedanken und Eure ganze geistige Kraft für die Menschen in Burma zu sammeln.

Wo immer ihr euch am Donnerstag befindet, nehmt Euch bitte dafür Zeit.


Herzliche Grüsse

das Präsidium der ÖBR

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01. Oktober 2007

Stellungnahmen der SPÖ zu Burma

Hier zur Information eine Zusammenstellung der bisherigen offiziellen Statements der SPÖ zur Situation in Burma:

25. September 2007:
Gusenbauer: Opposition in Burma verdient jede mögliche Unterstützung
Bundeskanzler am Rande der UNO-Vollversammlung: "Regime schon seit langer Zeit nicht mehr so unter Druck"


New York (APA) - Mit Sorge haben auch die Teilnehmer an der UNO-Vollversammlung die jüngsten Ereignisse in Burma (Myanmar) beobachtet - zuletzt die angebliche Verhaftung der Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die schon zuvor jahrelang unter Hausarrest stand, und die Ausrufung einer Ausgangssperre in Rangun und Mandalay. So wie viele andere Staats- und Regierungschefs stellte sich auch Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) hinter die tausenden gegen die burmesische Militärjunta demonstrierenden Oppositionellen. "Die internationale Staatengemeinschaft muss jede Möglichkeit ergreifen, diese Kundgebungen für Freiheit und Demokratie zu unterstützen", erklärte er am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in New York.

"Ich habe den Eindruck, dass das Regime in Burma schon sehr lange nicht mehr unter so starkem Druck stand - und das vor den Augen der Weltöffentlichkeit", so Gusenbauer, der zuvor gemeinsam mit Außenministerin Ursula Plassnik (V) am Programm des ersten Tages der Generaldebatte der UNO-Vollversammlung teilgenommen hatte. Die Protestbewegung der vergangenen Tage lasse Hoffnung schöpfen, "eines der finstersten Regimes, die es auf der Welt noch gibt, loszuwerden".


26. September 2007:
Schieder zu Myanmar/Burma: Welt muss demokratische Veränderung von innen unterstützen

Wien (SK) - "Es gilt nun, der Demokratiebewegung in Burma/Myanmar die volle Unterstützung und Solidarität zukommen zu lassen", erklärt der Internationale Sekretär der SPÖ, Nationalratsabgeordneter Andreas Schieder am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Angesichts der sich in den letzten Stunden dramatisch zuspitzenden Situation in Burma, die mittlerweile auch schon zum Gewalteinsatz von Militärs gegen die Demonstranten geführt hat, fordert Schieder von der Militärjunta einen sofortigen Gewaltverzicht. "Wir appellieren auch an die internationale Staatengemeinschaft, alles zu tun, um die Demonstrationen friedlich ablaufen zu lassen und den Weg zur Demokratie in Myanmar voll und ganz zu unterstützen."

Myanmar/Burma sei eines der rohstoffreichsten Länder der Welt, "gleichzeitig sind die Menschen bei den ärmsten der ganzen Welt", betont Schieder. Auch deshalb sei ein demokratischer Wandel von innen heraus zu begrüßen und zu unterstützen. "Die siebenstufige road map to democracy, die die Militärjunta mit den ASEAN-Staaten vereinbart hat, kann vollends als gescheitert betrachtet werden. Deshalb sind in der aktuellen Situation auch die ASEAN-Staaten gefordert, sich unmissverständlich auf die Seite der Demokratiebewegung zu stellen", so Schieder weiter.

"Natürlich sind die Militärs auch aufgefordert, für die volle Sicherheit und die sofortige Freilassung von Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zu sorgen", betonte der Internationale Sekretär der SPÖ. "Gleiches gilt auch für den inhaftierten Pionier der Demokratiebewegung Win Naing und den Schauspieler Zaganar."


27. September 2007:
Schieder zu Burma: UN und ASEAN-Staaten müssen handeln
Burma auf stabilen Weg zu Freiheit und Sicherheit bringen

Wien (SK) - Bestürzt über die Bilder aus Burma/Myanmar zeigte sich der Internationale Sekretär der SPÖ und Nationalratsabgeordnete Andreas Schieder am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Gerade angesichts der gestern gesehen Gewalt und der Sorge, die man haben muss, dass diese Gewalt noch nicht zu Ende ist, ist es besonders bedauerlich, dass der Weltsicherheitsrat in seiner gestrigen Sitzung nichts zu Stande gebracht hat." Weder die Vereinten Nationen, noch die Staaten Asiens könnten sich aus der Verantwortung stehlen. "Es gilt jetzt alles zu unternehmen, um das ärgste Blutvergießen zu vermeiden und alles zu unternehmen, damit die berechtigten und zu unterstützenden Wünsche der Demokratiebewegung in Verhandlungen und einem Dialog mit den Machthabern werden."

Es sei nun die Aufgabe der Weltgemeinschaft, aber insbesondere auch der asiatischen Staaten und der Volksrepublik China einen Weg zu finden, wie in Burma ein Weg zu Freiheit und Stabilität gefunden werde. "Es bleibt im Moment zu hoffen, dass im Hintergrund auf internationaler Ebene noch versucht wird, das Schlimmste zu verhindern und die richtigen Schritte für Freiheit, Demokratie und Sicherheit zu setzen", so Schieder.


Weitere sozialdemokratische Stimmen zum Thema:
Weblog von Andreas Schieder
Stellungnahme der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ)
"Free Burma"-Kampagne der ECOSY - Young European Socialists
Stellungnahme der Sozialistischen Internationale

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30. September 2007

Online-Aktionen für Burma

Am 4. Oktober findet eine weltweite Aktion von Bloggern statt, die ihre Solidarität mit Burma zum Ausdruck bringen wollen. An diesem Tag erscheinen keine neuen Blog-Einträge, stattdessen nur das "Free Burma" Logo. Red Buddha wird sich daran selbstverständlich beteiligen. Nähere Infos unter http://free-burma.org/.

Weiters möchten wir auf eine online-Petition für Burma hinweisen, die sich an den UN-Sicherheitsrat richtet. Wer sie gerne unterschreiben und/oder bewerben möchte findet sie hier.

Für alle, die sich über die Situation in Burma laufend informieren möchten gibt es jetzt einen Twitter-Feed, der im Minutentakt neue Nachrichten aus Burma listet: http://twitter.com/FreeBurma

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23. September 2007

Burma, die Mönche und der Widerstand II

Der heutige Online-Standard liefert in der Bildunterschrift zu seiner Berichterstattung über die Ereignisse in Burma quasi en passant die Unterstellung mit, daß die burmesischen Mönche das Geistesgift "Zorn" nicht unter Kontrolle hätten. Das aber nur nebenbei. Hoffen wir, daß die Mönche die Situation und ihre eigene Stärke richtig einschätzen und sich die Dinge in Burma unblutig und dauerhaft in Richtung einer demokratischen und gerechten Gesellschaft entwickeln mögen!

Wenn jemand von den p.t. Lesern und Leserinnen dieses Blogs die Situation in Burma gut kennt und darüber im Rahmen von Red Buddha erzählen möchte würden wir uns sehr freuen!

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30. August 2007

Burma, die Mönche und der Widerstand

Im heutigen Journal Panorama auf Ö1 war eine Reportage über den Widerstand gegen das Militärregime in Burma zu hören. Ein interessantes Detail war, daß die dortige Oppositionsbewegung zu einem großen Teil von buddhistischen Klöstern und Mönchen getragen wird. Die drei Silas "nicht töten", "nicht lügen" und "nicht stehlen" werden dabei zu nicht besonders versteckter Kritik an den Militärmachthabern verwendet.

Es wäre durchaus Interessant, dieses Thema im Rahmen von Red Buddha vertiefend zu behandeln. Wer dazu etwas weiß und in der Arbeitsgruppe erzählen möchte möge sich bitte melden!

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