20. August 2008

Botschaft der ÖBR zum Tod von Fred Sinowatz

Nachfolgender Presseaussendung der ÖBR ist von Red Buddha nichts hinzuzufügen. Fred Sinowatz war ein großer Sozialdemokrat und Mensch und wird in unseren Gedanken immer weiterleben!



Große Anteilnahme bei den österreichischen Buddhistinnen und Buddhisten am Ableben von Dr. Fred Sinowatz

Unter seiner Amtsführung erfolgte 1983 die staatliche Anerkennung der buddhistischen Religion in Österreich

Gerhard Weißgrab, Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft zeigt sich vom Ableben des Altbundeskanzlers Dr. Fred Sinowatz tief betroffen.

"Für uns österreichische Buddhistinnen und Buddhisten bleibt mit dem Namen Dr. Fred Sinowatz immer die staatliche Anerkennung unserer Religionsgesellschaft verbunden, deren 25-Jahre-Jubiläum wir heuer feiern dürfen. Wir empfinden seinen Tod vor allem als den Verlust eines Menschen, dessen offene und tolerante Haltung in unserer Welt beispielgebend war. Sein Tod wird daher nicht nur bei seinen Angehörigen, sondern in der gesamten Gesellschaft eine große Lücke hinterlassen", sagt Weißgrab.

"Die kluge und ehrliche Art und Weise, in der er fast mit einer gewissen Demut im besten Sinne des Wortes seine hohen Ämter ausübte, machte ihn zu einem ganz besonderen Politiker, von denen es heute leider viel zu wenige gibt", betonte Weißgrab und er findet Worte des Trostes für die Hinterbliebenen aus der buddhistischen Philosophie: "Aus buddhistischer Sicht ist das ständige Werden und Vergehen ein fixes Zeichen unserer Existenz. In diesem Verständnis hat auch der Tod seinen unabdingbaren Platz. Er ist daher auch kein absolutes Ende, sondern nur der Übergang zu einem anderen Werden. Möge dieser Gedanke den Trauernden heilsam zur Seite stehen."

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17. Februar 2008

Alles Gute zum Geburtstag, ÖBR!

Red Buddha gratuliert der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR) zum 25jährigen Jubiläum!

Hier die offizielle Presseaussendung zum Jubiläum und die Einladung zur Feier:

Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft feiert 25 Jahre Anerkennung
Heilsame Werkzeuge des Buddhismus für unsere Gesellschaft

Wien (OTS) - "Die staatliche Anerkennung bedeutet für die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft (ÖBR) nicht nur die Gleichstellung mit den anderen Religionen und damit einen Dialog auf gleicher Augenhöhe sowie die Sicherstellung des buddhistischen Religionsunterrichtes für unsere Kinder," sagt Gerhard Weißgrab, der Präsident der ÖBR, "sondern auch eine große Verpflichtung der österreichischen Gesellschaft gegenüber, die wir gerne wahrnehmen. Die Grundsäulen der Buddha-Lehre, wie Toleranz und Mitgefühl mit allen Wesen, sind Eigenschaften, die unsere heutige Welt ganz dringend benötigt. Und es geht nicht um neue Gesetze oder Vorschriften, sondern um ethisches Handeln aus eigener Einsicht." führt Weißgrab aus. "Viele gesellschaftliche Fehlentwicklungen der heutigen Zeit wären mit den Werkzeugen der Buddha-Lehre leichter korrigierbar. Das Ungleichgewicht von Haben und Nichthaben zwischen einzelnen Menschen oder Völkern, sowie die Ausbeutung unseres Planeten nach den Kriterien der Gewinnmaximierung sind nur einige der großen Themen. Besonders wichtig aus buddhistischer Sicht ist es mir auch, die weit verbreitete Missachtung der Tiere als fühlende Wesen, bewusst zu machen und zu verändern. Beginnen muss allerdings jeder einzelne bei sich selbst. Nur durch die heilsame Veränderung von uns selbst können wir positiv verändernd auf die ganze Gesellschaft wirken."

Die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr werden mit der Anerkennungsfeier am 23. Februar, um 9.45 Uhr, in der Universität Wien eröffnet. Viele weitere Feiern und Veranstaltungen werden folgen, die, so wie die Anerkennungsfeier selbst, für alle Menschen frei zugänglich sein werden. Interessierte Besucher sind herzlich willkommen, Termine können auf unserer Homepage www.buddhismus-austria.at jederzeit abgefragt werden.

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