28. Oktober 2009

Red Buddha im WIENER

Update: Der Artikel steht jetzt auch im offiziellen Blog des WIENER: http://www.wienerpost.at/2009/10/die-rote-erleuchtung/.

Die beiden Red Buddha Gründer Heinz Vettermann und Michael Eisenriegler wurden von Harald Havas für die Oktober-Ausgabe des Monatsmagazins WIENER interviewt. Die Story ist jetzt unter http://mostlyharmless.posterous.com/meditieren-mit-marx-interview-mit-red-buddha online nachzulesen.

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26. Juni 2009

Red Buddha, der Sommer und der Schatz

Red Buddha wünscht
allen Freundinnen und Freunden
einen erholsamen Sommer!

Einen Tipp für die zu Hause gebliebenen können wir uns aber nicht verkneifen:

Red Buddha Mitbegründer Michael Eisenriegler wird gemeinsam mit einem österreichisch-mongolischen Team am Samstag, 1. August 2009, in der Wüste Gobi den Schatz des mongolischen Heiligen Danzan Ravjaa ausgraben. Wer Lust hat, ihm dabei live via Satellit zuzusehen, ist herzlich eingeladen, sich ab 11.30 Uhr vormittags im Schikanderkino (IV., Margaretenstraße 24) einzufinden. Der Eintritt ist frei, alle Spenden kommen dem Danzan Ravjaa Museum in Sainshand zu Gute.

Das genaue Programm und viele weitere Infos zum "Gobi Treasure Hunt" sind unter http://www.gobi-treasure.com/ abrufbar.

Der Gobi Treasure Hunt ist eine Produktion von MediaClan in Kooperation mit Global Communications und "80+1 - A Journey Around the World" im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Linz 2009.

Das Public Viewing im Schikanederkino ist eine Veranstaltung der Österreichisch-Mongolischen Gesellschaft "OTSCHIR" mit freundlicher Unterstützung durch den Verein Stadtimpuls.

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21. Jänner 2009

Red Buddha Buddhismus-Einführungskurs 2009

Der Red Buddha Buddhismus-Einführungskurs gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine fundierte Einführung in das buddhistische Denken in seinen verschiedenen Formen. Ziel des Kurses ist es, daß jede/r Teilnehmer/in für sich selbst entscheiden kann, ob ein buddhistischer Weg für sie oder ihn in Frage kommt und welche der vielen in Wien vertretenen buddhistischen Gruppen geeignet sein könnte.

Montag, 9. Februar 2009
I.: Was ist Buddhismus? Ein Überblick.
Referenten: GR Heinz Vettermann und Michael Eisenriegler
Heinz Vettermann und Michael Eisenriegler, die beiden Gründer der Arbeitsgruppe Red Buddha der Wiener SPÖ Bildung, geben einen Überblick über buddhistische Denkweisen und Traditionen und beantworten die wichtigsten Fragen, die oft über den Buddhismus gestellt werden.

Dienstag, 10. März 2009
II.: Theravada-Buddhismus
Referent: Ehrw. Bhante Seelawansa
Der Leiter des Wiener Theravada-Zentrums, der singhalesische Mönch Bhante Seelawansa stellt die älteste noch aktive buddhistische Schule, den Theravada-Buddhismus (oft - nicht ganz korrekt - auch "Kleines Fahrzeug" genannt) vor. Der Theravada-Buddhismus ist heute in Südasien verbreitet, zum Beispiel in Sri Lanka, Thailand oder Burma.

Mittwoch, 15. April 2009
III.: Zen- und Mahayana-Buddhismus
Referent: Soiku Roland Graßmück (angefragt)
Der Leiter des Zendo Biberstraße, Roland Graßmück, gibt einen Überblick über die Traditionen das Mahayana-Buddhismus ("Großes Fahrzeug") und insbesondere über die in China und Japan verbreiteten Traditionen des "Zen" oder "Chan" in ihren verschiedenen Ausprägungen.

Donnerstag, 14. Mai 2009
IV.: Tibetischer Buddhismus
Referentin: Anna Potyka
Anna Potyka von Karma Kagyü Österreich erklärt das Denken und die Besonderheiten des Tibetischen Buddhismus (auch Vajrayana, Diamantweg oder Diamantenes Fahrzeug genannt), der nicht nur in Tibet, sondern auch in Nepal, der Mongolei und im ganzen Himalaya-Gebiet verbreitet ist.

Samstag, 6. Juni 2009
V.: Exkursion: Buddhismus in Wien
Leitung: N.N.
Im Rahmen einer 3-4stündigen Exkursion besuchen wir die Zentrale der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft, die Pagode (Stupa) am Handelskai sowie den buddhistischen Teil des Wiener Zentralfriedhofs und erhalten Informationen über die Entwicklung des Buddhismus in Wien und Österreich.

Zeit und Ort:
Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr im Wiener SPÖ Bildungszentrum, Wien II., Praterstraße 25.
Die Exkursion beginnt um 14 Uhr (Dauer bis etwa 17 Uhr). Treffpunkt ist vor dem Buddhistischen Zentrum, Wien I., Fleischmarkt 16

Die Vorträge sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für die Exkursion ersuchen wir um Anmeldung und um einen Kostenbeitrag von ? 5,-. 

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26. Mai 2008

Buchrezension: Dalai Lama - Freiheit für Tibet

"Im 20. Jahrhundert hat die Welt sich vollkommen verändert. Auch Tibet wurde Teil dieser Veränderungen. Kurz nach Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949 marschierte die Volksbefreiungsarmee in Tibet ein, was schließlich zum 17-Punkte-Abkommen führte, das im Mai 1951 zwischen China und Tibet geschlossen wurde. Als ich von 1954 bis 1955 in Peking weilte und am Nationalen Volkskongress teilnahm, hatte ich die Gelegenheit, viele erfahrene politische Führer Chinas, darunter auch den Großen Vorsitzenden Mao kennen zu lernen, ja eine freundschaftliche Beziehung zu ihnen aufzubauen. Der Große Vorsitzende Mao beriet mich in vielen Fragen und gab mir im Hinblick auf die Zukunft Tibets persönliche Garantien."

Heute wissen wir, daß sich die Geschichte Tibets anders entwickelte, als sie sich der junge XIV. Dalai Lama Tenzin Gyatso damals gewünscht hatte. Vier Jahre danach, im Frühjahr 1959, marschierte die chinesische Volksbefreiungsarmee in Tibet ein und schlug den Aufstand des tibetischen Volkes gewaltsam nieder. Der Dalai Lama musste ins indische Exil fliehen und wurde, dank seines unermüdlichen Einsatzes für die tibetische Sache, zu einer Symbolfigur für das Land am Dach der Welt.

Vor wenigen Wochen, fast 50 Jahre nach der Flucht des Dalai Lama über den Himalaya, spitzte sich die Situation in Tibet erneut zu: es kam zu Demonstrationen, die von der chinesischen Armee und Polizei gewaltsam beantwortet wurden. Niemand weiß bislang, wie viele Menschen dabei ihr Leben lassen mussten oder sonst zu Schaden kamen. Die chinesische Führung machte überdies die sogenannte "Dalai Lama Clique" für die Ausschreitungen verantwortlich.

Aus Anlaß dieser jüngsten Ereignisse hat der Verlag Hugendubel schnell reagiert und im vorliegenden Buch "Freiheit für Tibet" eine Sammlung von Aufsätzen und Reden des Dalai Lama aus den letzten 20 Jahren veröffentlicht. Der jüngste dieser Texte, die "Botschaft an alle Tibeter", ist gerade einmal 5 Wochen alt und wurde unter dem unmittelbaren Eindruck der Geschehnisse niedergeschrieben:

"Seit dem 10. März dieses Jahres sind wir Zeuge von Protesten und Demonstrationen in fast allen Teilen Tibets geworden. Sogar in einigen Städten Chinas protestierten Studenten - all das ist der Ausbruch der seit langem angestauten äußeren und inneren Qualen der Tibeter und ihres Gefühls tiefer Verbitterung aufgrund der Unterdrückung der Rechte des tibetischen Volks, dem Mangel an religiöser Freiheit und des Versuchs, die Wahrheit bei jeder nur möglichen Gelegenheit zu entstellen."

Abseits einer Einschätzung der aktuellen Geschehnisse gibt das Buch einen guten Überblick über die Positionen des Dalai Lama als politischem Oberhaupt der Tibeter und seine Wünsche für die Zukunft Tibets. Außerdem erfährt man darin einiges über die Philosophie eines buddhistischen Mönchs, sein vehementes Eintreten für absolute Gewaltlosigkeit und seine Wertschätzung für alle Lebewesen. Ein schwarz/weißes Denken in Feindbildern hat in seiner Weltsicht keinen Platz, wie er in seinem eingangs zitierten "Appell an das chinesische Volk" deutlich macht:

"Meine chinesischen Brüder und Schwestern, wo immer Sie sich auch aufhalten mögen, ich appelliere an Sie, die Missverständnisse zwischen unseren Völkern ein für alle Mal ausräumen zu helfen, damit wir in einem von Verständnis und Einigungswillen geprägten Dialog eine friedliche und dauerhafte Lösung für die Tibetfrage finden. Mögen meine Gebete mit Ihnen sein."

Das Buch "Freiheit für Tibet" ist also eine durchaus interessante Zusammenstellung von Zeitdokumenten. Leider fehlt dem Buch aber ein roter Faden, der die einzelnen Texte verbinden und zueinander in Bezug setzen könnte.

Es wäre überdies nützlich gewesen, auch Hintergrundinformationen mitzuliefern, denn das Buch setzt stillschweigend voraus, daß der Leser oder die Leserin bereits über einschlägiges Vorwissen über die Geschichte und das politische System Tibets verfügt. Für jemanden, der sich prinzipiell über die Tibetfrage und Möglichkeiten zu ihrer Lösung informieren möchte, ist es daher leider nur bedingt zu empfehlen. Jemand, der sich aber dafür interessiert, welche Meinungen der Dalai Lama selbst vertritt, wird darin auch Antworten finden.

Rezension von Michael Eisenriegler, erstmals veröffentlicht in der Sendung Kontext auf ORF Ö1 am 16.5.2008

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07. Jänner 2008

Red Buddha Plenum: The Buddha's Politics

Willkommen im neuen Jahr und in der neuen Red Buddha Saison!

Ausnahmsweise hier ein Hinweis auf unser nächstes Arbeitsgruppen-Plenum, weil das Thema des Referats als Einstimmung für Menschen geeignet ist, die sich für unsere Arbeit interessieren. Buddhismus-Vorkenntnisse sind dafür allerdings sehr hilfreich!

Alle unsere Termine sind im Veranstaltungskalender zu finden und werden hier im Blog normalerweise nicht extra angekündigt.

Das nächste Plenum der Arbeitsgruppe Red Buddha findet

am Montag, 14. Jänner 2007
um 19 Uhr
im Sitzungssaal der SPÖ Wien, I., Löwelstraße 18 (Gasseneingang links neben der Buchhandlung)

statt.

Tagesordnung:
  1. Gemeinsame Meditation
  2. Impulsreferat von Michael Eisenriegler über den Artikel "The Buddha's Politics" von Reginald A. Ray (in: "Mindful Politics: A Buddhist Guide to Making the World a Better Place", von Melvin McLeod (Hg.), Boston 2006)
  3. Diskussion
  4. Allfälliges & Organisatorisches
Der Buddhismus-Professor Ray analysiert in dem Artikel "The Buddha's Politics" anhand der drei großen Wege, was am Buddhismus eigentlich politisch ist und beschreibt, wie buddhistisches politisches Handeln aussehen könnte. Auch die anderen Artikel des Buches "Mindful Politics" sind übrigens sehr empfehlenswert!

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07. September 2007

Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus ab 13.9.

In diesem Herbst veranstaltet Red Buddha erstmals einen fünfteiligen Buddhismus-Einführungszyklus, zu dem wir recht herzlich einladen! Wir werden uns bemühen, im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe möglichst alle Fragen zu beantworten, die sich Buddhismus-Interessierten üblicherweise stellen. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist es uns, daß prominente Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen buddhistischen Traditionen ihre Schulen selbst vorstellen. Zum Abschluß findet dann eine Exkursion statt, bei der wir die wichtigsten buddhistischen Orte Wiens besuchen werden.


Red Buddha Buddhismus-Einführungszyklus I: Intro

am Donnerstag, 13. September 2007
um 19 Uhr
im Wiener SPÖ Bildungszentrum, II., Praterstraße 25

Referenten: GR Heinz Vettermann und Michael Eisenriegler (Vorsitzender von Red Buddha)

Im ersten Teil werden wir das Leben Buddhas und die Entstehung des Buddhismus darstellen, wir werden versuchen, oft gestellte Fragen zum Buddhismus zu beantworten und wir werden die Tätigkeit der Arbeitsgruppe Red Buddha präsentieren.

Wir freuen uns, wenn Du diese Einladung an interessierte Freunde und Bekannte weiterschickst! Der Eintritt ist frei und für alle Interessierten offen!

Um Anmeldung unter wien_bildung@spoe.at wird dringend gebeten!

Die weiteren Termine im Überblick:
Mi, 03.10., 19 Uhr: Theravada-Buddhismus (Ursula Lyon)
Di, 23.10., 19 Uhr: Mahayana- und Zen-Buddhismus (Marina Jahn)
Mo, 12.11., 19 Uhr: Tibetischer Buddhismus (Wolfgang Url)
So, 02.12., 14 Uhr: Exkursion "Buddhismus in Wien"

Weitere Infos finden sich auf der Website der Wiener SPÖ Bildung. Alle Red Buddha Veranstaltungen sind hier gelistet.

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